Freiherrlich von Aufseß´sches Altenheim Schloß Elmischwang

Transparenz und Qualität

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Wir wollen hier die Instrumente unserer Qualitätspolitik aufzeigen und unser Verständnis von Qualität zu den einzelnen geforderten Qualitätsbereichen darlegen. Der Gesetzgeber läßt durchaus Variationsspielräume im Sinne einer vielgestaltigen Altenheimkultur zu, mit dem einheitlichen Anspruch auf gesicherte Qualität. Daß diese Vielfalt sich nicht unbedingt mit den Vorstellungen von MDK und Heimaufsicht deckt liegt in der Natur der Sache und wird aus deren Sicht zunehmend kritisch bewertet. Der Mut zur Auseinandersetzung mit diesem Thema durch eine Einrichtung und deren Mitarbeiter ist aus unserer Sicht auch ein Qualitätsmerkmal.

Wenn Sie sich für die Meinung von Heimbewohnern und Angehörigen über unsere Einrichtung interessieren dann schauen Sie doch mal in unsere Rubrik Briefe, Mails und Meinungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kernaussage

Qualität der Einrichtung

Einrichtungskonzeption

Das Konzept der Einrichtung orientiert sich am Leitbild:

Leitgedanke unseres täglichen Handelns in der Pflege und Betreuung,

ist die Wahrung der Würde und Menschlichkeit der hier lebenden alten oder hilfebedürftigen Menschen,

in einer vom Willen nach Harmonie geprägten Atmosphäre.

Kommentar

Das Altenheim Schloß Elmischwang besteht seit über 60 Jahren und kann somit auf einen langen Erfahrungsschatz aufbauen. Die Qualität der angebotenen Leistungen des Heimbetriebes basierten schon zu damaliger Zeit auf dem hohen Anspruch der jeweiligen Heimbetreiber bzw. Träger die ihren Niederschlag vor allem in den gelebten und vorgelebten, von Nähe, Zuwendung und gegenseitiger Achtung geprägten zwischenmenschlichen Beziehungen fand.

Grundgedanke war zu jeder Zeit ein familiäres Miteinander. Schriftliche Regelung und Festschreibung erschienen von jeher kaum sinnvoll und umsetzbar – Welche Familie regelt ihr Leben schon schriftlich durch ein Konzept ? – es wird gelebt unter Achtung der einzelnen Individuen. Die Forderung nach Einrichtungskonzeptionen fördert Bürokratie, Instrumentalisierung und Fixierung statt Flexibilität und Wandel. Das Leben ist aber stetiger Wandel. Es ist sehr schwer der Forderung nach einem Einrichtungskonzept nachzukommen welches uns den Freiraum zum agieren lässt den Bewohnern aber dennoch Sicherheit und Transparenz vermittelt ohne zum abstrakten Prüfmittel der Leistungsträger degradiert zu werden. Wir hoffen somit, dass unser Konzept auch kein starres Gebilde darstellt sondern unsere Vorstellung einer familiären Gemeinschaft spiegelt, welche denkt, fühlt und lebt.

 

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Kernaussage

Qualität der Pflege

Pflegekonzept

Pflegemodell

Das Konzept der Pflege orientiert sich am Leitbild der Einrichtung (s.o.) Das Konzept beinhaltet u.a. Aussagen zu den Pflegezielen, den Voraussetzungen für die Leistung von Pflege (sachliche und personelle Ausstattung), Aussagen zu Ablauf und Durchführung der Pflege und der Kooperation mit anderen Diensten. Unser Ziel ist hierbei die Gewährleistung der Betreuung und Pflege der Bewohner dieses Altenheimes, ausgerichtet auf die Erhaltung oder Wiedererlangung einer selbständigen Lebensführung. Die Berücksichtigung ihrer körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Bedürfnisse und Ressourcen soll dabei eine individuelle Lebensqualität gewährleisten.

 

Im pflegetheoretischen Sinne liegt hierbei dem Handeln der Mitarbeiter der Grundgedanke des ursprünglichen Pflegemodelles  von Monika Krohwinkel zugrunde. Dieses begleitet den gesamten Lebensprozeß des Menschen bis hin zum Tod. Hierbei unterscheidet man die zwölf Aktivitäten des täglichen Lebens, in denen sich jeder Mensch individuell im Laufe seines Lebens entwickelt hat.

Kommentar

Anders als beim Einrichtungskonzept gibt es klare Orientierungspunkte und Vorstellungen was für uns Pflege bedeutet. Dennoch versuchen wir in dieser klar umrissenen Struktur ein Höchstmaß an Flexibilität, Kreativität, Inspiration, Verständnis und Rücksicht zu integrieren. Nach unserer Auffassung wiedersprechen sich bei den meisten pflegerischen Handlungen die zeitgleichen Forderungen nach Pflegestandards (standardisieren = gleichmachen) und Individualität. Intuition und gelebte Nächstenliebe können aber nicht konzeptionell vorgegeben oder angeordnet werden. Gleichzeitig muss aber die Garantie auf Fachlichkeit der Pflegehandlungen festgeschrieben werden. Wir hoffen, dass wir diesen Anspruch zumindest ansatzweise in unserem Konzept verwirklichen konnten. Die Berufung auf ein Pflegemodell wird gefordert und erscheint vordergründig auch sinnvoll. Die Frage nach dem richtigen Modell und die Festlegung auf ein Modell ist jedoch im Hinblick auf den Anspruch der Allgemeingültigkeit der einzelnen Modelle eher schwierig. Dass sich die Einrichtungen dem Modell anschließen, welches sich allgemein durchgesetzt hat und das von den Pflegekassen favorisiert wird liegt nahe, ist aber im Hinblick auf ein vielfältigeres Angebot eher fraglich.

 

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Kernaussage

Qualität der Versorgung

Versorgungskonzept

Auftrag der Küche

Auftrag der Reinigung

Grundlage unserer Speisen und Getränkeangebote ist eine seniorengerechte Ernährung. Dies heißt für uns die Sicherstellung abwechslungsreicher und vollwertiger Mahlzeiten mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr im Rahmen einer eigens betriebenen Mischküche, in der alle Speisen frisch zubereitet werden. Unser Leitbild verpflichtet uns zu direktem Kontakt der Küchen- und Servicekräften mit den Bewohnern. Das gewährt eine individuelle Versorgung des Bewohners und direkte Wege der Verbesserung.

Wir legen Wert auf einen bewohnerbezogenen Reinigungsplan. Darüber hinaus steht für jedes Gebäude eine Bezugsreinigungskraft zur Verfügung – da die Instandhaltung und Pflege des Eigentums von Bewohnern ein großes Vertrauensverhältnis voraussetzt.

Die Wäscheversorgung wird durch eine separate Wäscheservicekraft in unserer eigenen Hauswäscherei erledigt. Der Wäscheservice ist als Zimmerservice konzipiert und garantiert eine direkte Kommunikation im Sinne unserer Leitgedanken. Unabhängig dieses Services darf jeder Heimbewohner in der Bewohnerwaschküche selbst seine Wäsche versorgen.

Kommentar

Seit über 60 Jahren wird in unserer Einrichtung selbst gekocht, geputzt und gewaschen. Das Bewohner bei ihrem Einzug und darüber hinaus nach ihren Vorlieben und Gewohnheiten über das Essen, die Getränke, die Raumpflege und die Wäscheversorgung gefragt werden, ist und bleibt selbstverständlich. Diese individuellen Regelungen nun in Konzepte zu packen und den langjährigen Mitarbeitern die Reinigung, die Wäscheversorgung und die Aufgaben der Küche konzeptionell, schriftlich und standardisiert zu formulieren wird gefordert und sind im gewissen Masse sinnvoll. Wichtig ist uns dabei die Verhältnismäßigkeit zu bewahren. Eine kleine Einrichtung deren langjährigen Mitarbeitern, im Besonderen in Küche, Reinigung und Wäsche die individuellen Wünsche und Bedürfnisse jedes Bewohners bekannt sind und bei Neueinzug selbstständig nachgefragt und angefragt wird – ist für Außenstehende wohl weniger transparent da Traditionen und Gepflogenheiten sich gemerkt und nicht notiert werden. Einem Hotel wären im Service sicher gute Noten gegeben worden, da hier die Ergebnisqualität durch den Kunden gemessen wird. Diese müssen aber nicht ihre Methoden der Informationsgewinnung oder die Methoden der Zimmerreinigung transparent zu machen. Für die gesamten  Servicebereiche des Altenheimes wurden in den letzten Jahren Konzepte entwickelt und Tätigkeiten festgeschrieben. Meist dafür, um externen Prüfern die Kontrollen zu erleichtern und falls ein Protokoll oder ein gefordertes Erfassungsblatt nicht geführt sei von schlechter Gesamtqualität zu sprechen und diese dann zu veröffentlichen. Dies würden sich Privatunternehmen der freien Wirtschaft nie gefallen lassen.  Aufgrund dessen nennen wir unsere Mitarbeiter jetzt offiziell Bezugsreinigungskräfte und Wäscheservicekraft die individuell und in direkter Kommunikation mit dem Heimbewohner und den Pflegekräften die Wäsche und Reinigung garantieren. Unsere Küchenmitarbeiter (jetzt Küchen und Küchensevicekräfte) kennen die Essenswünsche der Bewohner weiterhin sehr gut durch den täglichen Kontakt im Service im Speisesaal oder/und durch die direkte Kommunikation mit Pflegekräften, Angehörigen oder Bewohnern selbst . Kurzfristige Änderungswünsche in besonderen Situationen von Bewohnern werden weitestgehend und umgehend realisiert – dies lässt sich sehr schwer konkret in ein Konzept schreiben – da dies durch außenstehende Kontrollen ein gesuchter und gefundener Punkt wäre da diese dann ein Dokument der Erfassung von Essensabweichungen jeglicher auch spontaner Art einfordern müssten. Noch schaffen wir dies aus Überzeugung so individuell zu gestalten – bis ein Dokument eingefordert wird. Es ist uns wichtig dass Bewohner die in unserem Speisesaal essen einen Service sowie ein Ambiente nach Restaurantmaßstäben erwarten dürfen, das war früher so ohne Fest- und Aufschreibungen, Prozessbeschreibungen und Qualitätsmanagement und ist heute so mit allen Dokumenten und Forderungen verschiedenster Aufsichtbehörden und Kontrollen und auch in Zukunft – mit der stetigen Orientierung an unseren Leitgedanken . Die Antwort auf die Frage, wie es geschmeckt habe, kommt  sofort beim Koch in der Küche nebenan an und wird den Wunsch adäquat umzusetzen. Dies liegt unseres Erachtens an der zuvorkommenden Art der Mitarbeiter und der gelebten Tradition des Hauses – die Wahrung der Würde und Menschlichkeit und einer vom Willen nach Harmonie geprägten Atmosphäre. Natürlich gibt es Umfragen, Befragungen, Beschwerdeblätter usw. doch eine Einrichtung wie diese lebt von gelebter, aktiver und  direkter Kommunikation – dies ist auch der ausdrückliche Wunsch des Heimbeirates der den Weg der Bürokratisierung und „Überregelung“ nicht mitgehen will.

 

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Kernaussage

Qualität der sozialen Betreuung

Konzept der Sozialen Betreuung

Konzept der sozialen Betereuung von Dementen

Die Konzepte, die sich am Leitbild der Einrichtung orientieren, beinhalten neben der Zielformulierung Aussagen zu den Grundlagen und zur Umsetzung. Hierbei wird zwischen direkter und indirekter sozialer Betreuung unterschieden. Darüber hinaus ist in den Konzepten klar umrissen wie und was unter den wochenstrukturierenden Angeboten und tagesstrukturierenden Einzelangeboten erfasst ist und welchen Personengruppen die Angebote zur Verfügung stehen

Kommentar

Die Ansprüche an soziale Betreuungsleistungen sind ebenso vielfältig wie Diejenigen welche diese Ansprüche erheben. Ausschlaggebend für uns sind immer die Heimbewohnerinnen und Heimbewohner, welchen die Leistungen der sozialen Betreuung zu Gute kommen sollen. Unser Anspruch als Organisatoren und Ausführende von sozialen Betreuungsleistungen ist es einen Weg zu finden, welcher  der sozialen Betreuung  unserer Heimbewohner mehr Zeit und Gewicht  einräumt als die über diese Leistungen von Heimaufsicht und MDK geforderte Planung und Dokumentation bereits in Anspruch nimmt. Allen Mitarbeitern, Angehörigen und ehrenamtlichen Präsenzkräften die sich in diesem Betreuungsprozess befinden, gestehen wir über die geplanten Leistungen intuitives und von gesundem Menschenverstand getragenes Handeln zu.

 

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Kernaussage

Instrumente

Transparenzbericht des MDK

Link zum veröffentlicheten

Transparenzbericht

Note 1,1

42 Einzelkriterien

 

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Kernaussage

Instrumente

Kontrollen der Heimaufsicht (FQA)

Bericht der letzten Überprüfung

Positiv bewertet wurden:

-          Personalstand

-          Fachkraftquote

-          Speisenangebot

-          Getränkeangebot

-          Heimtierzoo

-          Veranstaltungsprogramm – und Angebot

-          Bezugspflegeregelung

-          Dementenbeschäftigung

-          Reduzierung freiheitsentziehender Maßnahmen

-          Qualitätsentwicklung

Mängel und erhebliche Mängel:

-          keine

Kontrolle der vorliegenden Pflegedokumentarion

 

Heimbegehung

 

Bewohnerbefragung

 

Kommentar

Aus unserer Sicht hat sich an der Gesamtqualität welche sich unmittelbar auf die Heimbewohner auswirkt zwischen den einzelnen Prüfungen der FQA nichts verändert. Dennoch konstatiert die FQA eine deutliche Qualitätsverbesserung. Wir legen nach wie vor größten Wert auf eine hohe Ergebnisqualität – also das Qualitätsempfinden der uns anvertrauten alten und hilfebedürftigen Menschen. Wenn wir etwas verändert haben, dann die Präsentation unserer bisherigen Leistungen gegenüber den Aufsichtsbehörden. Das Ergebnis hiervon ist ein größerer Zeitaufwand für Bürokratie und eine Reduzierung der Zeit, die wir unmittelbar mit dem Bewohner verbringen können. Mehr Zufriedenheit der Prüfer auf Kosten einer entspannten, familiären Heimatmosphäre und noch weniger Zeit für Zuwendung und Nächstenliebe. Schade!!

Wenn Sie sich für die Meinung von Heimbewohnern und Angehörigen über unsere Einrichtung interessieren dann schauen Sie doch mal in unsere Rubrik Briefe, Mails und Meinungen.

 

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Kernaussage

Instrumente

Qualitätskontrolle des MDK

Prüfbericht des MDK mit Anlagen

Link zum veröffentlicheten Prüfbericht

Prüfkatalog des MDK

 

Einrichtungsinterner Maßnahmenplan zur Umsetztung der Verbesserungsvorschläge

 

Über die hier dargestellten hinaus können wir auf weitere Instrumente unserer Qualitätspolitik zugreifen deren Erläuterung den öffentlichen Rahmen eines Internetauftrittes sprengen würde wie zum Beispiel die Qualitätsvereinbahrung mit den Leistungsträgern, die Arbeit unseres Qualitätsbeauftragten, Maßnahmen zur Bewertung der Bewohnerzufriedenheit und der Mitarbeiterzufriedenheit usw.